Hallo,

mein Name ist Verena Böhm – ich bin 35 Jahre alt und lebe mit meinem Mann, unseren beiden Kindern und unserer Zwergpudelhündin „Lotti“ in Schwaig bei Nürnberg.

Als ich 2015 mit unserer ersten Tochter schwanger wurde, war die Vorfreude auf das Baby riesig. Wir wollten gut vorbereitet sein und alles anschaffen, was man so für ein Baby braucht.

Das Babyzimmer haben wir liebevoll eingerichtet, wir haben uns zu Kinderwagenmodellen beraten lassen und natürlich die sicherste Babyschale für das Auto gekauft. Auf meiner „To-Do-Liste“ stand ein Säuglingspflegekurs und ein Erste-Hilfe-Kurs bei Kindernotfällen.

Einzig das Thema Babyschlaf haben wir in unserer Vorbereitung eher spärlich bedacht. Natürlich war uns klar, dass die ein oder andere schlaflose Nacht auf uns zukommen würde. Wie Baby- und Kleinkindschlaf wirklich funktioniert, wussten wir allerdings nicht.

So kam es, dass unsere erste Tochter besonders in den ersten Lebensmonaten eine sehr schlechte Schläferin war und ganz viel schrie. Da wir so wenig zum Thema Babyschlaf wussten und teilweise wirklich verzweifelt waren, haben wir uns den ein oder anderen Ratgeber gekauft – leider hat uns nichts wirklich geholfen und ehrlich gesagt waren wir manchmal sogar zu müde diese zu lesen. Letztendlich wurden wir immer unsicherer, was richtig oder falsch war. Zudem haben mich gutgemeinte Ratschläge wie, „du musst sie einfach mal weinen lassen, dann schläft sie schon ein“ oder „wenn du sie immer trägst, verwöhnst du sie“ sehr verunsichert.

Mit etwa einem halben Jahr wurde unsere Tochter glücklicherweise ein ausgeglicheneres Baby und wir kamen auch wieder zu mehr Schlaf – nach und nach wurde alles etwas einfacher.

Unsere zweite Tocher ist 2017 geboren. Hier war es in den ersten paar Lebenswochen und -monaten für uns ganz ungewohnt – die kleine Schwester schlief richtig viel und gut, vielleicht ein bisschen so, wie wir es uns bei einem neugeborenen Baby eigentlich immer vorgestellt hatten. Wir waren erstaunt, wie entspannt die Zeit mit einem Neugeborenen sein konnte.

Die herausfordernden Situationen in Punkto Schlaf fingen erst später an – mit etwas vier oder fünf Monaten wurde das Schlafen schlechter.

Wir hatten viele Monate, da war unser Kind durchschnittlich zwölf Mal pro Nacht wach und ist nur durch Tragen, der Milchflasche oder auf dem Arm wieder eingeschlafen. Gerade in der Zeit, als ich wieder angefangen habe zu arbeiten, hat der Schlafenzug sehr an mir gezerrt. Irgendwie haben wir es durch diese kräftezehrende Zeit geschafft – wir hatten einfach keine andere Wahl und haben die Situation aus Unwissenheit einfach so hingenommen.

Die Erinnerungen an die schwierigen Schlafsituation unserer Kinder haben mich nie richtig losgelassen.  So bin ich Jahre später durch Zufall auf die Ausbildung zum Baby- und Kleinkindschlafcoach bei Miriam Ende gestoßen. Und so spontan mit einer Entscheidung war ich in meinem ganzen Leben noch nicht – ich habe mich dazu entschieden, die Ausbildung zu beginnen. Es hat sich einfach schlüssig und gut angefühlt und ich war sehr neugierig, was mich erwarten würde!

Bereits während meiner Ausbildung durfte ich Familien begleiten und diese konnten ihre Schlafsituation während des Coachings signifikant verbessern!

Noch zu Beginn meiner Ausbildung konnte ich es mir selbst nicht vorstellen, dass man Familien wirklich helfen kann, ihre noch herausfordernde Schlafsituation zu verbessern. Doch ich habe gemerkt, es klappt – wirklich!  Diese Erkenntnis war ein richtiger Wendepunkt und ein ganz tolles Erlebnis für mich!

Es erfüllt mich mit großer Freude, dass ich mein erlangtes Wissen zum Baby- und Kleinkindschlaf mit Vorträgen nun an (werdende) Eltern weitergeben darf.

Mit meinem 1:1 Schlafcoaching unterstütze ich Eltern, die eine noch herausfordernde Schlafsituation mit ihrem Kind durchleben dabei, ihr individuelles Schlafziel zu erreichen.

Leider gab es damals, als wir das Wissen und die Unterstützung zum Baby- und Kleinkindschlaf bei unseren eigenen Kindern gebraucht hätten, ein solches Angebot in Deutschland noch nicht. Baby- und Kleinkindschlaf ist aufgrund meiner ganz persönlichen Erfahrungen für mich daher ein sehr emotionales Thema – ein richtiges Herzensthema, für das ich brenne.

Heute möchte ich Eltern helfen, wieder ruhigere Nächte zu erleben und Babys- und Kleinkindern die Möglichkeit geben, sich den Schlaf zu nehmen, den sie für ihre Entwicklung benötigen.